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Witzige Geschichten:

[ Feinkost Zipp | Loriot | Sonstige ]

Feinkost Zipp
Der Lampen-Trip

(dingeling!)
Ku: morgen
Zi: Mor-geen! Sie sehet heut aber gut aus - ischd ihne nimmer schlecht?
Ku: ja - äh, nein
Zi: Des ischd aber nit schlecht, des isch ganz gut frauzombieee!
Zo: JAAAAA?
Zi: Kund-schaaaft!
Zo: KOMMEEEE!
Zi: Dan-keee!
Zo: BITTEEE! JA! MORGäääN!
Ku: huch!
Zo: WAS DARFS DENN HEUTE SAAAIN?
Ku: ich hätte gerne eine stehlampe
Zo: E LÄMBEL - JA! - KOMMT SOFOOoort
(tap,tap,tap)
Zo: sooOOO! BITTÄÄ!
(rauschhhh!rauschhhh!)
Ku: sagense mal, ist die auch frisch?
Zo: JAGANZFRISCHWIE-SOOOOO?
Ku: Na hören Sie mal, da kommt ja oben jede menge Wasser raus!
Zo: FRAU WERWOLF, DER KUNDE SAGT AUS DEM LÄMBEL KOMMT OBEN JEDE MENGE WASSER
RAUUUUS!
We: GRRRRNNNN-NNNN-RRRRRR-AAARRRR-hust-RRRRRR-NNNGNGNGN!
Zo: FRAU WERWOLF SAGT DES G'HÖRT SO - DAS ISCHD JA AUCH EIN DECKEENFLUTEER!
(huh-huh-huh)
Zo: HERR ZIPP!
Zi: Jooo?
Zo: KASSE BITTEEEE!
Zi: Kommeee!
Zo: DANKEEEE!
Zi: Bitteeeee! So! Hoppla! Warum kommt da oben denn Wasser raus?
Ku: das ist ein deckenfluter
Zi: Ahso! Und warum liegt hier lauter Sand und Schalentiere rum?
We: GRRRRRR-RRRR-RRRR-NNNNN-NNNNNNN-NGNGNGNGN!
Zo: FRAU WERWOLF SAGT DES G'HÖRT SO - DIE HAT JA AUCH 300 WATT!
(huh-huh-huh)
Zi: Achso - Ja!
(klingel!)
Zi: Danke! Morgeeeen!
Ku: sagense mal, warum begrüssen sie mich den jetzt wo ich gehen will
We: GRRRRRAAAARRRR-RRRR-ARRRRR-NNNNN-NNNN-NGGGG!
Zo: FRAU WERWOLF SAGT DES G'HÖRT SO - DAS ISCHD JA AUCH EINE HALLO-GEHN-LAMPEEE!
Ku: ohmeingott!
(dingeling) 


Wie war die 100. Folge von Feinkost Zipp?

Und heute wieder bei uns im Angebot:
Höllentrip bei Feinkost Zipp! (100)

KUNDE:        Morgen.
HERR ZIPP:    Moggäeeen! Ooh, Sie sehe heut aber net grad gut              
 aus, isch ihne grad net grad gut?
KUNDE:        Na ja, aber wissen Sie, bei hundert Folgen...
HERR ZIPP:    Ach, das isch aber grad net grad gut, das isch               
wirklich grad schlecht. Frau Zombie!
FRAU ZOMBIE:  Jaaa?
HERR ZIPP:    Kundschaft!
FRAU ZOMBIE:  Kommeeee!
HERR ZIPP:    Dankeeee!
FRAU ZOMBIE:  Bitteeee! Soo, moggäeeen!
KUNDE:        Hu, ja, guten M...
FRAU ZOMBIE:  Waas darf's denn heute seiin, mmmm?
KUNDE:        Ich hätte gern Geflügel, äh, haben Sie Gans?
FRAU ZOMBIE:  E' ganze Gaaans?
KUNDE:        Ja.
FRAU ZOMBIE:  Momeeeent! [Schritte] Soo, bittee, ganz frisch,               
probieret se maal!
KUNDE:        Danke. [probiert - spuckt] Sagen se mal, ist die              
 denn noch frisch?
FRAU ZOMBIE:  Aber ja, ganz frisch, wiesoooo?
KUNDE:        Na, schaun Se doch mal, da sind doch lauter               
Blätter und Dornen drin! [spuckt]
FRAU ZOMBIE:  Frau Werwolf, der Kunde sagt, in unserer ganzen               
Gans sind lauter Blätter und Dornen drihihihihin.
FRAU WERWOLF: Grrroargrr [rassel] Grrrwrrmrrr [rassel] grrrrwr!
KUNDE:        Was?
FRAU ZOMBIE:  Frau Werwolf sagt, des ghört so, des isch ja auch            
   eine Guns 'n Roseees.
KUNDE:        Owwwh.
FRAU ZOMBIE:  Herr Zipp?
HERR ZIPP:    Joooh?
KUNDE:        Moment, moment mal.
HERR ZIPP:    Joooh?
KUNDE:        Ich hab jetzt alles noch im Mund, sagen Sie mal,              
 haben Sie zufällig eine Zahncreme für mich?
FRAU ZOMBIE:  Zahncreme. Momeeeent! [Schritte]
KUNDE:        Danke.
FRAU ZOMBIE:  Soo, bitteee!
KUNDE:        Ja, danke, äh, sagen Sie mal, die ist doch auch              
 nicht frisch!
FRAU ZOMBIE:  Aber doch, ganz frisch, wiesoooo?
KUNDE:        Schauen Sie mal, da ist doch Sand drin in dieser              
 Zahncreme.
FRAU ZOMBIE:  Frau Werwolf, der Kunde sagt, in unserer Zahncreme            
   sei Sand driin.
KUNDE:        Ja, und da bin ich nämlich sehr empfindlich, ja?
FRAU WERWOLF: Grrroargrr [rassel] Grrrwrrmrrr [rassel] grrrrwr!
KUNDE:        Was?
FRAU ZOMBIE:  Frau Werwolf sagt, des ghört so, des ischt ja               
auch eine Sensodyne!
KUNDE:        Ach so.
FRAU ZOMBIE:  Herr Zipp?
HERR ZIPP:    Joooh?
FRAU ZOMBIE:  Kasse bitteeee!
HERR ZIPP:    Kommeeee!
FRAU ZOMBIE:  Dankeeee!
HERR ZIPP:    Bitteeee! [bedient Kasse] Sooo, das macht dann               
hundert Mark. Dankee!
KUNDE:        Sagen Sie mal, wieso ist denn das so teuer?
HERR ZIPP:    Weil, das ischt die hundertschte in Folge, und Sie            
   sind unser hundertschter Kundeee!
KUNDE:        Ach so, na ja, gut, dann, bitte. [bezahlt]
HERR ZIPP:    Dankeee! [kassiert] Momeent, warum sind denn da so            
   komische Blumenbilder drauf?
KUNDE:        Frau Werwolf, Herr Zipp sagt, auf dem Hunni, den              
 ich ihm gegeben habe, seien so komische              Blumenbilder drauf.
FRAU WERWOLF: Grrroargrr [rassel] Grrrwrrmrrr [rassel] grrrrwr!
HERR ZIPP:    Öh?
KUNDE:        Frau Werwolf sagt, das gehört so, das seien ja               
auch Blüten. Wirsing!
HERR ZIPP:    Ah. Wirseeng! [Türglocke] Komisch, Wirsing hat               
doch gar keine Blüten.



Loriot


Loriot - "Herren im Bad"

M-L: Ich möchte nicht unhöflich erscheinen, aber ich wäre jetzt ganz gerne allein.
Dr.K.: Wer sind Sie denn überhaupt?
M-L: Mein Name ist Müller-Lüdenscheidt.
Dr.K.:Klöbner, Doktor Klöbner.
M-L: Angenehm.
Dr.K.: Angenehm.
M-L: Können Sir mir sagen, warum Sie in meiner Badewanne sitzen?
Dr.K.: Ich kam vom Ping-Pong-Keller und hatte mich in der Zimmernummer geirrt. Das Hotel ist etwas unübersichtlich.
M-L: Aber jetzt wissen Sie, dass Sie in einer Fremdwanne sitzen und baden trotzdem weiter.
Dr.K.: Von Baden kann nicht die Rede sein, es ist ja kein Wasser in der Wanne.
M-L: Als ich das Bad betrat saßen Sie im warmen Wasser.
Dr.K.:Aber Sie haben es ja wieder abgelassen.
M-L: Weil Sie es eingelassen haben, Herr Doktor Klöbner. In meiner Wanne pflege ich das Badewasser selbst einzulassen.
Dr.K.:Na, dann lassen Sie's doch jetzt ein.
M-L: Mein Badewasser lasse ich mir ein, wenn ich es für richtig halte.
Dr.K.:Gewiss, natürlich.
[Verlegenes Pfeifen...]
Dr.K.:Es sitzt sich recht kühl, einfach so in der Wanne.
M-L: Ich sitze gern mal ohne Wasser in der Wanne.
Dr.K.:Ach.
M-L: Was heisst "ach"?
Dr.K.:Ach. Sie sagten, dass Sie gerne ohne Wasser in der Wanne sitzen und ich meinte "ach".
M-L: Aha.
Dr.K.: Ich hätte auch "aha" sagen können, aber ich wollte meiner Verwunderung darüber Ausdruck geben, dass Sie es vorziehen, ohne Wasser in der Wanne zu sitzen.
M-L: Herr Doktor Klöbner, ich leite eines der bedeutendsten Unternehmen der Schwerindustrie und bin Ihnen in meiner Badewanne keine Rechenschaft schuldig.
Dr.K.: Nein, nein.
M-L: Ich entscheide persönlich, ob ich mit Wasser bade oder ohne.
Dr.K.: Ja, ja.
M-L: Im übrigen sagte ich nur...
Dr.K.: Herr Müller-Lüdenscheidt...
M-L: Bitte lassen Sie mich ausreden. Ich sagte, dass ich, wenn es die Situation erfordert, durchaus in der Lage wäre, auch mal ein Wannenbad ohne Wasser zu nehmen.
Dr.K.: Ja, ja.
M-L: Und die Entscheidung darüber, ob ich mein Wannenbad mit oder ohne Wasser zu nehmen habe, lasse ich mir von niemandem aufdrängen.
Dr.K.: Nein, nein.
M-L: Auch von Ihnen nicht, Herr Doktor Klöbner.
Dr.K.: Herr Müller-Lüdenscheidt, es wäre ja immerhin denkbar, dass es gewisse Argumente gäbe, die dafür sprächen, das Wasser jetzt einlaufen zu lassen.
M-L: Wie wollen Sie das beurteilen?
Dr.K.: Mein Gott, ich bade ja auch nicht zum ersten Mal.
M-L: So?
Dr.K.: Und nach meiner Erfahrung ist eben ein warmes Wannenbad mit Wasser zweckmässiger als ohne.
M-L: Das ist Ihre ganz persönliche Meinung, Herr Doktor Klöbner. Aber man darf ja wohl noch anderer Ansicht sein.
Dr.K.: Ach, was.
M-L: Sie können Sich in meiner Wanne eine eigene Meinung überhaupt nicht leisten.
Dr.K.: Herr Müller-Lüdenscheidt!
M-L: Herr Doktor Klöbner! Ich lasse jetzt das Wasser ein, wenn Sie mich höflich darum bitten.
Dr.K.: Bitte.
M-L: Höflich.
Dr.K.: Höflich.
M-L: Na, also.
Dr.K.: Was machen Sie da?
M-L: Ich lasse etwas kühleres Wasser ein.
Dr.K.: Das ist sehr aufmerksam, aber ich hätte doch gerne noch eine Kleinigkeit von dem heissen.
M-L: Wenn ich jetzt einen Schuss von dem kalten dazunehmen könnte.
Dr.K.: Das war eine Idee zu viel.
M-L: Ach.
Dr.K.: Ich glaube, noch ein paar Tropfen heisses und man könnte sich einigen. Geht es so?
M-L: Oh, ja. Vielen Dank.
Dr.K.: Oh, bitte sehr.
M-L: Die Ente bleibt draussen.
Dr.K.: Herr Müller-Lüdenscheidt!
M-L: Die Ente bleibt draussen!
Dr.K.: Herr Müller-Lüdenscheidt, ich bade immer mit dieser Ente.
M-L: Nicht mit mir.
Dr.K.: Ich kenne Sie ja erst seit heute.
M-L: Wenn Sie die Ente hereinlassen, lasse ich das Wasser heraus.
Dr.K.: Das sind wohl die Erpressermethoden Ihrer Gangsterfirma.
M-L: Herr Doktor Klöbner!
Dr.K.: Herr Müller-Lüdenscheidt!
M-L: Akademiker wollen Sie sein? Ha.
Dr.K.: Also, was ist jetzt?
M-L: Ich lasse das Wasser heraus, wenn Sie die Ente hereinlassen.
Dr.K.: Ich nehme meine Ente herein.
M-L: Wo ist der Stöpsel?
Dr.K.: Sie sitzen drauf. Wissen Sie eigentlich, dass viele Menschen überhaupt kein Bad besitzen?
M-L: Ach, Sozi sind Sie wohl auch noch?
Dr.K.: Herr Müller-Lüdenscheidt!
M-L: Herr Doktor Klöbner! Also lassen Sie die Ente in Gottes Namen herein.
Dr.K.: Nein, mit Ihnen teilt meine Ente das Wasser nicht.
M-L: Sie lassen sofort die Ente zu Wasser!
Dr.K.: Ich denke nicht daran.
M-L: Dann tauche ich jetzt so lange, bis Sie die Ente zu Wasser lassen.
Dr.K.: Bittesehr...
M-L: Es ist mir ernst! Ich zähle bis drei. Eins, zwei, drei... Hmmmmm.....
Dr.K.: Da sind Sie ja schon wieder.
M-L: Jawohl.
Dr.K.: Passen Sie mal auf!
M-L: Herr Doktor Klöbner? Hören Sie? Wenn Sie nicht sofort auftauchen, verlasse ich die Wanne. Die Luft anhalten kann jeder.
Dr.K.: Was sagen Sie nun?
M-L: Sie langweilen mich.
Dr.K.: Aber ich kann länger als Sie.
M-L: Es gibt Wichtigeres im Leben.
Dr.K.: Was denn?
M-L: Ehrlichkeit, Toleranz...
Dr.K.: Ja...
M-L: Mut, Anstand...
Dr.K.: Ja... Ja...
M-L: Hilfsbereitschaft...
Dr.K.: Ja...
M-L: Tüchtigkeit, Zähigkeit...
Dr.K.: Ja...
M-L: Sauberkeit...
Dr.K.: Aber ich kann länger als Sie.
M-L: Es kommt auf den Charakter an.
Dr.K.: Aber ich kann länger als Sie.
M-L: Und das glaube ich ihnen nicht.
Dr.K.: Dann tauchen wir jetzt gleichzeitig.
M-L: Wie Sie wünschen.
Dr.K.: Dann werden wir's ja sehen.
M-L: Das werden wir sehen.
Dr.K.: Ich habe schon ganz verschrumpelte Finger.
M-L: Ich auch.
Dr.K.: Also. Eins, zwei...
M-L: Drei... Hmmmmm....

Ist hier jemand? Hallo? Entschuldigen Sie, ist das hier Zimmer 107?



Der Fernsehabend
(von Loriot)

Sie: Wieso geht der Fernseher denn grade heute kaputt?
Er:  Die bauen die Geräte absichtlich so, dass sie schnell kaputt gehen.
Sie: Ich muss nicht unbedingt Fernsehen.
Er:  Ich auch nicht. Nicht nur, weil heute der Apparat kaputt ist, ich meine
     sowieso, ich sehe sowieso nicht gerne Fernsehen.
Sie: Es ist ja auch wirklich *nichts* im Fernsehen was man gern sehen möchte.
Er:  Heute brauchen wir, Gott sein dank, überhaupt nicht erst in den blöden
     Kasten zu gucken.
Sie: Nee, es sieht aber so aus, als ob du hinguckst.
Er:  Ich?
Sie: Ja.
Er:  Nein, ich sehe nur ganz allgemein in diese Richtung. aber du guckst hin. Du
     guckst da immer hin.
Sie: Ich? Ich gucke dahin? Wie kommst du denn darauf?
Er:  Es sieht so aus.
Sie: Das kann garnicht so aussehen, ich gucke nämlich vorbei. Ich gucke
     absichtlich vorbei. Und wenn du ein kleines bischen mehr auf mich achten
     würdest, hättest du bemerkt können, dass ich absichtlich vorbei gucke.
     aber du interessierst dich ja überhaupt nicht für mich.
Er:  Jajajaja.
Sie: Wir können doch einfach mal ganz woanders hingucken.
Er:  Woanders? Wohin denn?
Sie: Zur Seite, oder nach hinten.
Er:  Nach hinten? Ich soll nach hinten sehen? Nur weil der Fernseher kaputt ist,
     soll ich nach hinten sehen? Ich lass mir doch von einem Fernsehgerät nicht
     vorschreiben wo ich hinsehen soll.
Sie: Was wäre denn heute für ein Programm gewesen?
Er:  Eine Unterhaltungssendung.
Sie: Ach.
Er:  Es ist schon eine Unverschämtheit was einem so abend für abend im
     Fernsehen geboten wird. Ich weiss garnicht, warum man sich das überhaupt
     noch ansieht. Lesen könnte man statt dessen, Karten spielen oder ins Kino
     gehen oder ins Theater. Statt dessen *sitzt* man da und *glotzt* auf dieses
     *blöde* Fernsehprogramm.
Sie: Heute ist der Apparat ja nu kaputt.
Er:  Gott sei dank.
Sie: Ja.
Er:  Da kann man sich wenigstens mal unterhalten.
Sie: Oder früh ins Bett gehen.
Er:  Ich gehe nach den Spätnachrichten der Tagesschau ins Bett.
Sie: Aber der Fernseher ist doch kaputt.
Er:  Ich lasse mir von einem kaputten Fernseher nicht vorschreiben wann ich ins
     Bett zu gehen habe.


Feierabend
(von Loriot)

Sie: Hermann ...
Er:  Ja...
Sie: Was machst du da?
Er:  Nichts ...
Sie: Nichts? Wieso nichts?
Er:  Ich mache nichts ...
Sie: Gar nichts?
Er:  Nein ...
(Pause)
Sie: überhaupt nichts?
Er:  Nein ... ich sitze hier ...
Sie: Du sitzt da?
Er:  Ja...
Sie: Aber irgendwas machst du doch?
Er:  Nein ...
(Pause)
Sie: Denkst du irgendwas?
Er:  Nichts Besonderes ...
Sie: Es könnte ja nicht schaden, wenn du mal etwas spazierengingest ...
Er:  Nein-nein ...
Sie: Ich bringe dir deinen Mantel ...
Er:  Nein danke ...
Sie: aber es ist zu kalt ohne Mantel ...
Er:  Ich gehe ja nicht spazieren ...
Sie: aber eben wolltest du doch noch ...
Er:  Nein, du wolltest, dass ich spazierengehe ...
Sie: Ich? Mir ist es doch völlig egal,
     ob du spazierengehst ...
Er:  Gut...
Sie: Ich meine nur , es könnte dir nicht schaden, wenn du mal
     spazierengehen würdest ...
Er:  Nein, schaden könnte es nicht ...
Sie: also was willst du denn nun?
Er:  Ich möchte hier sitzen ...
Sie: Du kannst einen ja wahnsinnig machen!
Er:  Ach ...
Sie: Erst willst du spazierengehen ... dann wieder nicht ...
     dann soll ich deinen Mantel holen ...dann wieder nicht...
     was denn nun?
Er:  Ich möchte hier sitzen ...
Sie: Und jetzt möchtest du plötzlich da sitzen ...
Er:  Gar nicht plötzlich ... ich wollte immer nur hier sitzen ...
     und mich entspannen ...
Sie: Wenn du dich wirklich entspannen wolltest, würdest du nicht
     dauernd auf mich einreden ...
Er:  Ich sag ja nichts mehr ...

(Pause)
Sie: Jetzt hättest du doch mal Zeit, irgendwas zu tun, was dir Spass macht...
Er:  Ja...
Sie: Liest du was?
Er:  Im Moment nicht ...
Sie: Dann lies doch mal was ...
Er:  Nachher, nachher vielleicht ...
Sie: Hol dir doch die lllustrierten ...
Er:  Ich möchte erst noch etwas hier sitzen ...
Sie: Soll ich sie dir holen?
Er:  Nein-nein, vielen Dank ...
Sie: Will der Herr sich auch noch bedienen lassen, was?
Er:  Nein, wirklich nicht ...
Sie: Ich renne den ganzen Tag hin und her ...
     Du könntest doch wohl einmal aufstehen und dir
     die Illustrierten holen ...
Er:  Ich möchte jetzt nicht lesen ...
Sie: Dann quengle doch nicht so rum ...
Er:  (schweigt)
Sie: Hermann!
Er:  (schweigt)
Sie: Bist du taub?
Er:  Nein-nein ...
Sie: Du tust eben nicht, was dir Spass macht ...
     statt dessen sitzt du da!
Er:  Ich sitze hier, _weil_ es mir Spass macht ...
Sie: Sei doch nicht gleich so aggressiv!
Er:  Ich bin doch nicht aggressiv ...
Sie: Warum schreist du mich dann so an?
Er:  (schreit) ... Ich schreie dich nicht an!!


Das Frühstücksei
(von Loriot)

Er:  Berta!
Sie: Ja...
Er:  Das Ei ist hart!
Sie: (schweigt)
Er:  Das Ei ist hart!
Sie: Ich habe es gehört...
Er:  Wie lange hat das Ei denn gekocht..?
Sie: Zu viel Eier sind gar nicht gesund!
Er:  Ich meine, wie lange dieses Ei gekocht hat...?
Sie: Du willst es doch immer viereinhalb Minuten haben...
Er:  Das weiss ich...
Sie: Was fragst Du denn dann?
Er:  Weil dieses Ei nicht viereinhalb Minuten gekocht
     haben *kann*!
Sie: Ich koche es aber jeden Morgen viereinhalb Minuten.
Er:  Wieso ist es dann mal zu hart und mal zu weich?
Sie: Ich weiss es nicht ... ich bin kein Huhn!
Er:  Ach!... Und woher weisst Du, wann das Ei gut ist?
Sie: Ich nehme es nach vieeinhalb Minuten heraus, mein Gott!
Er:  Nach der Uhr oder wie?
Sie: Nach Gefühl... eine Hausfrau hat das im Gefühl...
Er:  Im Gefühl? Was hast Du im Gefühl?
Sie: Ich habe es im Gefühl, wann das Ei weich ist...
Er:  aber es ist hart... vielleicht stimmt da mit Deinem
     Gefühl was nicht...
Sie: Mit meinem Gefühl stimmt was nicht? Ich stehe den ganzen Tag
     in der Küche, mache die Wäsche, bring Deine Sachen in Ordnung,
     mache die Wohnung gemütlich, ärgere mich mit den Kindern rum und
     Du sagst, mit meinem Gefühl stimmt was nicht?
Er:  Jaja...jaja...jaja... wenn ein Ei nach Gefühl kocht, kocht es
     eben nur *zufällig* genau viereinhalb Minuten.
Sie: Es kann Dir doch ganz egal sein, ob das Ei *zufällig* viereinhalb
     Minuten kocht... Hauptsache, es *kocht* viereinhalb Minuten!
Er:  Ich hätte nur gern ein weiches Ei und nicht ein *zufällig* weiches
     Ei! Es ist mir egal, wie lange es kocht!
Sie: Aha! Das ist Dir egal... es ist Dir also egal, ob ich viereinhalb
     Minuten in der Küche schufte!
Er:  Nein-nein...
Sie: aber es ist *nicht* egal... das Ei *muss* nämlich viereinhalb
     Minuten kochen...
Er:  Das habe ich doch gesagt...
Sie: aber eben hast Du doch gesagt, es ist Dir egal!
Er:  Ich hätte nur gern ein weiches Ei...
Sie: Gott, was sind Männer primitiv!
Er:  (düster vor sich hin) Ich bringe sie um... morgen bringe ich sie um!


Sonstige


Der Taucher

Wer wagt es, Knappersmann oder Ritt,
zu schlunden in diesen Tauch?
Einen güldenen Becher habe ich mit,
den werf ich jetzt in des Meeres Bauch.
Und wer ihn mir bringt, ihr Mannen und Knaben,
der soll meine Tochter zum Weibe haben.
Der Becher flog-
der Strudel zog
ihn hinab ins gräuliche Tief
Die Männer schauten,
weil sie sich grauten,
weg. Und abermals der König rief:
Wer wagt es, Knippersmann oder Ratt,
zu schlauchen in diesen Tund?
Wer's wagt- das erklär ich an Eides Statt-
darf küssen mein's Töchterlein's Mund.
Darf heiraten sie! Darf mein Land verwalten!
- und den Becher darf er auch behalten!
Da schlichen die Mannen
und Knappen von dannen,
bald waren sie alle verschwunden.
Sie wußten verläßlich:
Die Tochter ist gräßlich.
Der Becher liegt heute noch unten.

Heinz Erhardt


Der Fischer

Am Strande eines Meeres saß er
- das heißt: er lag, weil er ja schlief!-
das Meer war angefüllt mit Wasser
und unten war's besonders tief.

Und nun nochmal: Am Strande saß er
- das heißt er lag, weil er ja schlief-
das Meer war angefüllt mit Wasser
und unten war's besonders tief.

Da plötzlich teilten sich die Fluten
und eine Jungfrau kam herfür
auf einer Flöte tat sie tuten-
das war kein schöner Zug von ihr.

Dem Fischer ging ihr Lied zu Herzen
obwohl sie falsche Töne pfoff;
man sah ihn in das Wasser sterzen,
dann ging er unter und ersoff.

Heinz Erhardt


Advent, Advent ...

Sonntag, 1. Advent 10.00 Uhr.
In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg lässt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist gross.
10 Uhr 14:
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10 armigen dänischen Kerzenset zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.
19 Uhr 03:
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommessgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.
20 Uhr 17:
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten, durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens, ans Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.
20 Uhr 56:
Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt seinerseits einen Teil zur vor-weihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensemble Metropolis, das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40m Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.
21 Uhr 30:
Im Trubel einer Jul-Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.
21 Uhr 50:
Der 85 jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.
22 Uhr 12:
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Onkelstieg. Zuvor war eine Boing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sidney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Bröhrmeyer gelandet.
22 Uhr 37:
Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstrasse Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die Experten in Houston sind ratlos.
22 Uhr 50:
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage, der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.
23 Uhr 06:
In der taghell erleuchteten Siedlung önkelstieg erwacht Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23 Uhr 12 betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.
23 Uhr 12 und 14 Sekunden:
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verwirrte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.


Für alle Star Trek Fans:

Erwebsregeln der Ferengi
The Ferengi Rules of Acquisition
1) Once you have their money , never give it back . 2) You can't cheat an honest customer, but it never hurts to try . 3) You can always buy back a lost reputation . 4) Sex and profit are the two things that never last long enough . 5) If you can ' t break a contract , bend it . 6) Never let family stand in the way of opportunity. 7) Always keep your ears open . 8) Keep count of your change . 9) Instinct plus opportunity equals profit . 10) A dead customer can't buy as much as a live one . 11) Latinum isn ' t the only thing that shines . 12) Anything worth selling is worth selling twice . 13) Anything worth doing is worth doing for money . 14) Anything stolen is pure profit . 15) Acting stupid is often smart . 16) A deal is a deal . 17) A bargain usually isn ' t . 18) Beware of relatives bearing gifts . 19) Don ' t lie too soon after a promotion . 20) When the customer is sweating , turn up the heat . 21) Never place friendship before profit . 22) Wise men can hear profit in the wind . 23) Never take the last coin , but be sure to get all the rest. 24) Never ask when you can take . 25) Fear makes a good business partner . 26) The vast majority of the rich in this galaxy did not inherit their wealth ; they stole it . 27) The most beautiful thing about a tree is what you do with it after you cut it down . 28) Morality is always defined by those in power . 29) When someone says " It ' s not the money , " they ' re lying . 30) Talk is cheap ; synthehol costs money . 31) Never make fun of a Ferengi ' s mother . 32) Be careful what you sell . It may do exactly what the customer expects . 33) It never hurts to suck up to the boss . 34) Compassion is no substitute for profit . 35) You could afford your ship without your government -- if it weren't for your government. 36) Too many Ferengi can ' t laugh at themselves anymore . 41) Money talks , but having lots of it gets more attention . 43) Caressing an ear is often more forceful than pointing a weapon . 47) Never trust a man wearing a better suit than your own . 48) The bigger the smile , the sharper the knife . 57) Good customers are a rare as latinum --treasure them . 58) Friendship is seldom cheap . 59) Free advice is seldom cheap . 60) Never use credit where your words will do . 61) Never buy what can be stolen . 62) The riskier the road , the higher the profit . 70) Get the money first , then let the buyers worry about collecting the merchandise. 76) Every once in a while , declare peace . It confuses the hell out of your enemies . 101) Never do something you can make someone do for you . 103) Sleep can interfere with opportunity . 109) Dignity and an empty sack is worth the sack . 111) Never sleep with the boss ' wife unless you pay him first . 112) Never sleep with the boss ' sister . 119) Buy , sell , or get out of the way . 123) A friend is only a friend until you sell him something. Then he is a customer . 139) Wives serve ; brothers inherit . 172) If you can sell it , don ' t hesitate to steal it . 194) It ' s always good business to know about new customers before they walk in your door . 214) Never begin a business transaction on an empty stomach . 284) Rules are always subject to interpretation . 285) Rules are always subject to change .



GIBT ES DEN WEIHNACHTSMANN?
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1) Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es
gibt mehr als 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert
werden müssen, und obwohl es sich dabei haupsächlich Insekten 
und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit 
fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

2) Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER
da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und
Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 %
der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro).
Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt
das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, daß in jedem Haus 
mindestens ein braves Kind lebt.

3) Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch
die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was
logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde.
Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit
braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem
Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen,
die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle
übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein
wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, daß
jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde
verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber
als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr
1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung
von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für
das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß,
plus Essen usw.

Das bedeutet, daß der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro
Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum
Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der
Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km
pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km
pro STUNDE.

4) Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten
Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein
mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten
ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den
Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben
wird.

Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen.
Selbst bei der Annahme, daß ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1)
das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den
Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht
216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst
noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals
zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen
Elizabeth.

5) 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt
einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere
aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die
Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch
16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes.
Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in
Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand
preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt.

Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel
Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer
Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung
ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung
nach lächerlich wenig sein muß) würde an das Ende seines 
Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

Damit kommen wir zu dem Schluß: WENN der Weihnachtsmann irgendwann
einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.


Amtliches Rundschreiben der Deutschen Bundespost

"Was jeder Postangehörige wissen sollte":

In Dienstkreisen kommen immer wieder Verwechslungen der Begriffe "Wertsack", "Wertbeutel","Versackbeutel" und "Wertpaketsack" vor. Um diesem übel abzuhelfen, ist das folgende Merkblatt dem Paragraph 49 der ADA vorzuheften.

Der Wertsack ist ein Beutel, der aufgrund seiner besonderen Verwendung im Postbeförderungsdienst nicht Wertbeutel, sondern Wertsack genannt wird, weil sein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die zur Bezeichnung des Wertsackes verwendete Wertbeutelfahne auch bei einem Wertsack mit Wertbeutelfahne bezeichnet wird und nicht mit Wertsackfahne, Wertsackbeutelfahne oder Wertbeutelsackfahne.

Sollte es sich bei der Inhaltsfeststellung eines Wertsackes herausstellen, dass ein in einem Wertsack versackter Versackbeutel statt im Wertsack in einer der im Wertsack versackten Wertbeutel hätte versackt werden müssen, so ist die in Frage kommende Versackstelle unverzüglich zu benachrichtigen.

Nach seiner Entleerung wird der Wertsack wieder zu einem Beutel, und er ist auch bei der Beutelzählung nicht als Sack, sondern als Beutel zu zählen.

Bei einem im Ladezettel mit dem Vermerk "Wertsack" eingetragenen Beutel handelt es sich jedoch nicht um einen Wertsack, sondern um einen Wertpaketsack, weil ein Wertsack im Ladezettel nicht als solcher bezeichnet wird, sondern lediglich durch den Vermerk "verpackt" darauf hingewiesen wird, dass es sich bei dem versackten Wertbeutel um einen Wertsack und nicht um einen ausdrücklich mit "Wertsack" bezeichneten Wertpaketsack handelt.

Verwechslungen sind im übrigen ausgeschlossen, als jeder Postangehörige weiss, dass ein mit Wertsack bezeichneter Beutel kein Wertsack, sondern ein Wertpaketsack ist.

Zitat ENDE.....


Ferguson und die Einheitliche Feldtheorie
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Am Anfang, da war Aristoteles,
und ruhende Objekte neigten dazu, weiter zu ruhen,
und bewegte Objekte neigten dazu, zur Ruhe zu kommen,
und bald kamen alle Objekte zur Ruhe,
und Gott sah, dasz dies langweilig war.

Dann erschuf Gott Newton, 
und ruhende Objekte neigten dazu, weiter zu ruhen,
aber bewegte Objekte neigten dazu, in Bewegung zu bleiben,
und Energie wurde erhalten, und Bewegung wurde erhalten,
und Materie wurde erhalten,
und Gott sah, daß dies konservativ war.

Dann erschuf Gott Einstein,
und alles war relativ,
und schnelle Objekte wurden kurz,
und gerade Objekte wurden gekrümmt,
und das Universum war voller Trägheitsmomente,
und Gott sah, daß dies relativ allgemein,
einiges aber speziell relativ war.

Dann erschuf Gott Bohr,
und da war das Prinzip,
und das Prinzip war das Quant,
und alle Objekte wurden quantifiziert,
aber einige Objekte waren immer noch relativ,
und Gott sah, daß dies verwirrend war.

Dann wollte Gott Ferguson erschaffen,
und Ferguson hätte vereinheitlicht,
und er hätte eine Theorie ins Feld geführt,
und alles wäre eins gewesen,
aber es war der Siebente Tag, und Gott ruhte,
und ruhende Objekte neigen dazu, weiter zu ruhen.


Symtome des Patienten Fehler des Patienten notwendige Massnahmen
keine Durstlöschung und keinen Geschmack beim Trinken. Forderseite des Hemdes ist Nass. Mund beim Trinken nicht geöffnet oder Glas an einer falschen Stelle im Gesicht angesetzt. Bestellen Sie noch einen Drink und üben Sie vor dem Spiegel. Wiederholen sie dieses bis Ihre Trinktechnik perfekt ist.
keine Durstlöschung und keinen Geschmack beim Trinken. Das Bier ist ungewöhnlich hell und klar. Ihr Glas ist leer. Schauen Sie sich nach jemanden um, der Ihnen noch einen ausgibt.
Ihre Füsse sind kalt und nass. Sie halten Ihr Glas im falschen Winkel. Drehen Sie Ihr Glas so herum, dass die offene Seite in Richtung Decke zeigt.
Ihre Füsse sind warm und nass. mangelnde Selbstbeherrschung. Gehen Sie zum nächsten Hund und stellen Sie sich neben diesen - beschweren Sie sich nach einer Weile bei dessen Besitzer über seine mangelnde Stubenreinheit und verlangen Sie als Entschädigung ein Bier.
Die Theke ist nur noch verschwommen wahrzunehmen. Sie schauen durch den Boden Ihres leeren Bierglases. Finden Sie noch einen feundlichen Mitzecher der Ihnen noch einen Ausgibt.
Die Theke schwankt wie ein Fährschiff. Die Luftbewegung ist ungewöhnlich stark; möglicherweise findet gerade ein Dartturnier statt. Stecken Sie einen Besenstiel, von hinten, in Ihre Jacke.
Die Theke fängt an sich zu bewegen. Sie werde hinausgetragen Finden Sie heraus, ob Sie in eine andere Kneipe mitgenommen werden - wenn nicht, beschweren Sie sich lauthals, dass Sie Entführt werden.
Sie stellen fest, daß die gegenüberliegende Wand mit Deckenplatte versehen ist, über die ein leuchtender Lichtbalken liegt. Sie sind nach hinten umgekippt. Ist Ihr Glas noch voll und steht jemand auf Ihrem Trinkarm, rühren Sie sich nicht vom Fleck. Andernfalls finden Sie jemanden der Ihnen hochhilft und binden Sie sich dann an der Theke fest.
Alles ist dunkel um Sie geworden, und Sie haben den Mund voller Ziga- rettenkippen und loser Zähne. Sie sind nach vorne umgekippt. verfahren Sie genauso wie beim rückwärts Umkippen.
Sie stellen beim Aufwachen fest, daß Ihr Bett hart, kalt und naß ist. Sie können Ihre Schlafzimmerdecke und -wände nicht sehen Sie haben die Nacht in der Gosse verbracht. Schauen Sie auf die Uhr und prüfen Sie wann die nächste Kneipe öffnet. Gehen Sie dann direkt dort hin.
Es ist um Sie herum alles dunkel geworden. Die Kneipe schliesst!!! ketten Sie sich am Bierhahn fest und prüfen Sie, ob der Wirt die Bierleitung offen gelassen hat.


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Garrit Fleischmann