Das Hexeneinmaleins aus Goethes "Faust" (Lösung)

Du mußt versteh'n, aus Eins mach Zehn.
Die Zwei lass geh'n.
Die Drei mach gleich,

Also kommt in die erste Reihe: 10, 2, 3

So bist du reich.

Reich an Wissen, denn man weiß jetzt schon: die Summe muß immer 15 ergeben.

Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex,
Mach Sieben und Acht,

Aha, also in die zweite Reihe: 0, 7, 8 - und siehe da, die Summe ist wieder 15.

So ist's vollbracht:

Es ist erst fast vollbracht, aber man hat jetzt alles zusammen, um die dritte und letzte Reihe zu erstellen: die "verlorene Vier" taucht wieder auf, sodaß sich 5, 6, 4 ergibt. Die Summe ist wieder 15.

Und Neun ist Eins,

Diese neun Felder ergeben ein magisches Quadrat...

Und Zehn ist keins.

...und magische Quadrate mit zehn Feldern gibt es nicht.

Das ist das Hexen-Einmaleins!

1023= 15
078= 15
564=15
=15=15=15

Na, war es schwer? ;)


Jan Haase, <haase@rbi.informatik.uni-frankfurt.de> Zurück zu meiner Homepage
Last modified: Wed Jan 3 15:46:09 1996